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Eine Passion für Architekturrahmen

Timothy Plaut sammelt Rahmen aus dem 15. und 16. Jahrhundert. Wie er dazu kam, beschreibt er so: „In Berührung mit architektonischen wie auch Sansovinorahmen der italienischen Renaissance kam ich Anfang der Neunziger Jahre, als ich beim Metropolitan Museum of Art in New York per Zufall die Ausstellung der einmaligen italienischen Rahmen der Robert Lehmann Collection besichtigte. Herrn Lemke lernte ich, wie der Zufall es wollte, durch einen sympathischen sowie sachgerechten Artikel über ihn und sein Schaffen in einer damals recht guten Lufthansapublikation kennen. Der Besuch bei ihm in Berlin danach war eine Offenbarung.“

Olaf Lemke fand mit Timothy Plaut einen der wenigen Kunden, welche den Rahmen an sich, ohne Bild, schätzen. Schnell verband sie die Passion zu Architekturrahmen und Herr Plaut begann seine Sammlung Stück für Stück aufzubauen. Lemke erinnert: „Er wusste genau, was er suchte: ‚Herr Lemke, Bilder aus dem 15./16. Jahrhundert kann ich mir nicht leisten, die Rahmen schon.’ Das war der Anfang eines intensiven Austauschs.“

In seinem viktorianischen Haus in London hat Timothy Plaut den Rahmen viel Platz eingeräumt. In der offenen, modernen Innenarchitektur des entkernten Hauses trifft Renaissance auf modernen Purismus. Dieser Kontrast wird durch die Rahmen mit ihren alten Formen und Farben, ihrem Holz und dessen Patina betont. Und durch sie entsteht eine warme und nahbare Atmosphäre.