antike Rahmen
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Die Rahmensammlung

Die Geschichte der Rahmen erzählt von wechselnden Vorlieben, Traditionen und Techniken. Profil und Ornament, Beschriftung und Bemalung, Proportion und Polychromie geben Auskunft über eine Zeit und einen Entstehungsort. Sie lassen meist Rückschlüsse auf den Auftraggeber zu oder verweisen gar auf den Inhalt des ursprünglichen Bildes, das nicht mehr von seinem Original umrahmt wird.

Olaf Lemke hat in über 40 Jahren eine einzigartige Sammlung antiker Rahmen zusammengetragen. In seiner Berliner Rahmengalerie finden Sie Rahmen aus Italien, Spanien, Flandern Deutschland und den Niederlanden, die zwischen dem 15. und frühen 19. Jahrhundert gebaut wurden.

Seit April 2026 hat Tanja Lemke-Mahdavi das Geschäft übernommen. Mit tiefem Respekt vor diesem Lebenswerk und gleichzeitiger Freude auf das Kommende, beginnt nun ein neues Kapitel.

Weiterhin geht es darum den richtigen Rahmen für Ihr Werk zu finden. Lassen Sie sich beraten und inspirieren.

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Unsere aktuelle Ausstellung

framing – Rahmen im Wandel der Zeit. Eine Ausstellung über Inspiration und Wirkung.

Das englische Wort „framing“ beschreibt ganz generell die Art und Weise, wie Inhalte präsentiert werden. Der Begriff wird in unterschiedlichen Disziplinen verwendet, wie in den Sozial-, Politik- und Kommunikationswissenschaften, der Psychologie oder bei der Programmierung von HTML-Webseiten. Übergeordnet geht es dabei allerdings immer um Wahrnehmung, Struktur, Präsentation und Orientierung. Bei Bilderrahmen ist das ähnlich – je nachdem wie sie beschaffen sind, geben sie Bildern Halt und können deren Wirkung sehr unterschiedlich beeinflussen.

In unserer Galerie FRAME zeigen wir dazu eine Ausstellung über die gestalterische Entwicklung des Rahmens und darüber, wie sich RahmenmacherInnen über die Jahrhunderte gegenseitig inspiriert haben. Seit dem Mittelalter wurden Rahmen (werden heute auch noch) aus vier ineinandergesteckten Holzleisten gebaut. Als kunsthandwerkliche Objekte bewegten sie sich im Spannungsfeld zwischen Architektur, Interieur und Malerei und haben jeden Kunststil begleitet – durch Anpassung oder im bewussten Bruch mit dem Vorherigen. Ihre technische und gestalterische Vielfalt zeigt, dass Rahmen immer wieder neu gedacht wurden, je nach Zeitgeist und Kontext.

Ein Schwerpunkt der Ausstellung liegt auf Rahmen des frühen 20. Jahrhunderts im Vergleich zu historischen Rahmen aus der Renaissance und dem Barock. Viele der Grundelemte eines Rahmens wie z. B. das Profil, wiederholten sich in abgewandelter Form innnerhalb der Jahhunderte. Besonders spannend wird es dort, wo historische Stilelemente nicht einfach kopiert, sondern zeitgemäß neu interpretiert wurden. Dabei stellt sich die Frage: Wie und warum haben sich KünstlerInnen mit Rahmen beschäftigt?

Wie bereits bei unseren letzten beiden Ausstellungen — „Beschriftete Renaissance-Rahmen“ und „Barockrahmen“ — begleiten wir auch diese Ausstellung mit einem Veranstaltungsprogramm.

Auf der Seite über unserer Galerie FRAME finden Sie alle Veranstaltungen zum Thema.

 

Rahmung der Sammlung Ulla & Heiner Pietzsch

Wir haben dieses Jahr zum Anlass genommen die 40jährige Zusammenarbeit zwischen Ulla & Heiner Pietzsch und Olaf Lemke in einem kleinen Video zu dokumentieren. Ulla Pietzsch und Olaf Lemke erinnern einige Geschichten zu einzelnen Rahmungen ihrer einzigartigen surrealistischen Sammlung. Insgesamt 55 Gemälde wurden im gemeinsamen Dialog gerahmt. Aufgenommen bei Frau Pietzsch, im Mai 2025.

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Rahmen ohne Bilder, geht das?
Sehr gut sogar!

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Die Kraft der Geschichte wirken lassen

Der antike Rahmen war in seiner Geschichte immer an ein Bild gebunden, Maler und Rahmenwerkstatt arbeiteten eng zusammen. Je kostbarer der Inhalt des Bildes war, desto reicher wurde der Rahmen darum gestaltet. Daraus entwickelte sich eine feine, sehr hochwertige Handwerkskunst, für die undenkbar war, einen Rahmen als eigenständiges Objekt zu betrachten.

Nun, Jahrhunderte später, sind originales Bild und Rahmen aus den unterschiedlichsten Gründen oft nicht mehr beisammen. Daher findet man viele reich geschnitzte, vergoldete oder bemalte Rahmen aus vergangenen Jahrhunderten ohne Bild.

Manche denken, eine leere Fläche innerhalb eines bildlosen Rahmens sei auch inhaltslos – ein Irrtum! Diese Fläche lässt eine Konzentration auf den Rahmen an sich zu und erhebt ihn dadurch zu einem eigenen Kunstwerk. Er schmückt einen Raum, verleiht ihm Atmosphäre und erzählt seine Geschichte. Er braucht kein Bild mehr, um zu gelten.

Die Wandfarbe ist ein wesentliches Merkmal den Ausdruck des Rahmens zu verstärken. Hier können Sie spielerisch antike Rahmen und Hintergründe ausprobieren.

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Tim Plaut
Ulla und Heiner
Pietzsch
Sammlung Berggruen
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Antike Rahmen, Olaf Lemke, Eisenacher Straße 7, 10777 Berlin
Telefon: +49-30-211 20 87
Mail: rahmen@antike-rahmen.de