Ausstellung vom 3.9.26 bis 30.3.27
im FRAME
Eisenacher Str. 7
10777 Berlin

Öffnungszeiten: 
Mo – Fr  11 – 17:00 Uhr
Am besten mit vorheriger Anmeldung
rahmen@antike-rahmen.de


In unserer Galerie FRAME zeigen wir eine Ausstellung über die gestalterische Entwicklung des Rahmens und darüber, wie sich Rahmenmacher*innen über die Jahrhunderte gegenseitig inspiriert haben. Als kunsthandwerkliche Objekte bewegten sie sich im Spannungsfeld zwischen Architektur, Interieur und Malerei und haben jeden Kunststil begleitet – durch Anpassung oder im bewussten Bruch mit dem Vorherigen. Ihre technische und gestalterische Vielfalt zeigt, dass Rahmen immer wieder neu gedacht wurden, je nach Zeitgeist und Kontext.

Ein Schwerpunkt der Ausstellung liegt auf Rahmen des frühen 20. Jahrhunderts im Vergleich zu historischen Rahmen von der Renaissance bis zum Klassizismus. Viele der Grundelemte eines Rahmens wie z. B. das Profil, wiederholten sich in abgewandelter Form innerhalb der Jahrhunderte. Besonders spannend wird es dort, wo historische Stilelemente nicht einfach kopiert, sondern zeitgemäß neu interpretiert wurden.

Tanja Lemke-Mahdavi führt durch die Ausstellung. Anschließend bleibt Zeit für Gespräche bei einem Glas Wein.

Eintritt: 10,00€, ermäßigt 5,00€
Anmeldung unter
rahmen@antike-rahmen.de


Mit dem Aufkommen moderner, ausstellungsorientierter Künstler*Innen, die ihre Werke immer häufiger unabhängig von etablierten Institutionen ausstellten, erweiterten sich auch ihre Möglichkeiten, über die Präsentation ihrer Arbeiten selbst zu bestimmen. In diesem Kontext wurden individuell gestaltete Bilderrahmen zu wichtigen Medien der Vermittlung neuer Ausdrucksformen sowie zu Instrumenten künstlerischer Selbstinszenierung.

Anhand ausgewählter Künstlerrahmen aus der zweiten Hälfte des 19. und des frühen 20. Jahrhunderts zeigt Marei Döhring, wie Künstler*Innen die Gestaltung ihrer Rahmen gezielt einsetzten, um sowohl sich selbst als auch ihre Werke zu kontextualisieren und die Rezeption ihrer Arbeiten aktiv zu lenken. In einigen Fällen wurden die Rahmen sogar zu einem prägenden Bestandteil der unverwechselbaren künstlerischen Marke.

Marei ist Kunsthistorikerin aus Wien und forscht seit 13 Jahren zu Bilderrahmen des 19. und 20. Jahrhunderts. Wie gewohnt gibt es nach dem Vortrag die Möglichkeit bei einem Glas Wein ins Gespräch zu kommen.

Eintritt: 20,00€, ermäßigt 10,00€
Anmeldung unter
rahmen@antike-rahmen.de


Mit dem Auftreten von Gemälden auf Holz im späten Mittelalter dienten die ineinander gesteckte Holzleisten als Bilderrahmen. Ihre technische und gestalterische Vielfalt zeigt, dass sie über die Jahrhunderte immer wieder neu gedacht wurden, je nach Zeitgeist und Kontext. Rahmen geben nicht nur Halt; Rahmen können die Wirkung eines Bildes sehr unterschiedlich beeinflussen. Wie haben Künstler, Auftraggeber, Sammler und Kunsthändler damit jeher gearbeitet? Wie fällt heute das Urteil für den passenden Rahmen?

Tanja Lemke-Mahdavi und der Kunsthistoriker und Historiker Thomas R. Hoffmann werden beim gemeinsamen Gang durch die Ausstellung im dialogischen Gespräch in die jeweiligen Epochen einführen, ihre Charakteristika an Hand der Originale vorstellen und die Fragen nach dem passenden Rahmen um ein Bild erörtern.

Eintritt: 20,00€, ermäßigt 10,00€
Anmeldung unter
rahmen@antike-rahmen.de

Mein Name ist Tanja Lemke-Mahdavi und gemeinsam mit meinem Vater Olaf Lemke, wollen wir das Wissen über historische Rahmen teilen. Im FRAME haben wir die Möglichkeit in den kreativen Austausch mit allen Interessierten zu gehen. Wir freuen uns über Synergien und Dynamiken, die daraus entstehen.

Ausstellung über Barockrahmen, Oktober 2025 bis März 2026
Ausstellung über Renaissancerahmen und ihre Inschriften, November 2024 bis März 2025

Ausstellung Sep. 25 – März 26: Barockrahmen – mehr als nur Goldrahmen
Führungen mit Thomas R. Hoffmann, Konzert mit Emilie Entsiful und DENIM, Führung mit Barock-Buffet von Nina Wieberger


Ausstellung Nov. 24 – März 25: Rahmung des Nichts – Renaissance-Rahmen und ihre Inschriften beschreiben die Bilder, die sie ursprünglich rahmten
Weitere Informationen dazu auf der Projekt Website „inscribedframes.com“

Fotos: Soundperformance des Duos Haarmannhommelsheim, Piano Stories von Asia Kowalewska, Lieder- und Opernabend mit Josefine Grützmacher, Mary Molnar und Yury Ilinov, Christhard-Georg Neubert zu der Deutung von biblischen Renaissance Motiven.